Nebenbahnen - bei uns Hauptsache
Mit mehr als 500 Kilometern regionale Schienenstrecken in Bayern, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Niedersachsen kommen Sie bei uns auch jenseits der Hauptstrecken an Ihr Ziel!
Die Eisenbahninfrastrukturunterneh
Und dort, wo die Schiene heute endet, könnte bald auch wieder ein Zug rollen, denn weitere 200 km Gleisstrecken können bei Bedarf reaktiviert werden. Gerne auch in Ihrer Region!
Die Strecken der DRE-Gruppe bilden das zweitgrößte nicht bundeseigene Eisenbahnnetz in Deutschland.
AKTUELLES
13. Februar 2026
Baustart zur Reaktivierung der Eisenbahnstrecke Köthen – Aken
Am 13.2.2026 begannen die Baumaßnahmen zur Reaktivierung der Eisenbahnstrecke von Köthen nach Aken. Hierzu trafen sich am gestrigen Donnerstag Fördermittelgeber mit dem Streckenbetreiber Bayerische Regionaleisenbahn, einem Vertreter der Eisenbahnfreunde Aken e.V. sowie des Deutschen-Bahnkunden-Verbandes e.V. am ersten Bauabschnitt am Bahnübergang in Trebbichau.
Sachsen-Anhalts Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens, betonte die Wichtigkeit von Infrastrukturprojekten auch in der ländlichen Region und die damit einhergehenden Chancen für wirtschaftliche Entwicklung. Darauf basierte auch die Entscheidung des Landes Sachsen-Anhalt, das Projekt mit insgesamt 200 000 Euro zu fördern.
Akens Bürgermeister Jan-Hendrik Bahn unterstrich die Wichtigkeit der Eisenbahnstrecke insbesondere für den Hafenbetrieb Aken, der als trimodaler Umschlagsplatz für Güter ohne die Eisenbahnanbindung deutlich an Attraktivität verlieren würden. Das unermüdliche „Bohren von dicken Brettern“ habe am Ende zum Erfolg geführt und eine Förderung des Projektes durch die öffentliche Hand ermöglicht. „Das war ein unglaublicher Kraftakt des kommunal-privatwirtschaftlichen Bündnisses“, betonte Bahn.
Neben dem Land Sachsen-Anhalt beteiligt sich auch der Hafen Aken, die Stadt Aken und der Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit jeweils 12,5 Prozent an den Gesamtkosten der Maßnahme. „Die Deutsche Regionaleisenbahn (DER) als Eigentümer wie auch die Tochter Bayerische Regionaleisenbahn (BRE) als Streckenbetreiber freuen sich über diese beispielgebende Partnerschaft mit regionalen Akteuren zur Reaktivierung einer Eisenbahnstrecke“, erklärte Gerhard J. Curth, Geschäftsführer der BRE. „Die BRE hat die Strecke über 14 Jahre hinweg für die Region erhalten, daher freut es uns besonders, dass unser Engagement nun durch eine breite Unterstützung aus der Region zum Erfolg geführt wird.“
Die Chancen für die Region sieht Curth nicht nur in der Anbindung des Hafens für den Güterverkehr, sondern es ergeben sich auch für den Personenverkehr neue Möglichkeiten auf der anhaltinischen Tourismusachse in Form der Durchbindung der Wörlitzer Bahn von Dessauer über Köthen bis nach Aken mit touristischen Verkehren auf der Schiene. Auch die Chance der Durchführung von Schülerverkehren bis hin zu bedarfsgerechten SPNV-Bestellungen nach dem „Schmiedeberger Modell“ (Bahn und Bus aus einem Guss) eröffne sich dann wieder.
Bürgermeister Bahn bestätigte Ambitionen der Stadt, zu örtlichen Veranstaltungen Sonderzüge organisieren zu wollen und kann sich ebenfalls perspektivisch wieder einen Schülerverkehr Richtung Köthen vorstellen.
In einer ersten Phase werden nun im Abschnitt Trebbichau Schwellen getauscht, die Schiene erneuert und so das Gleis inklusive Weiche wieder befahrbar gemacht. Kommende Woche stehen Arbeiten im Stadtbereich Aken auf dem Plan, wo Schwellen am Gleis und einer Weiche nebst Abstellgleis instandgesetzt sowie Brückenbalken an der Brücke über die Taube ausgetauscht werden, so ein Vertreter des bauausführenden Unternehmens Falkenhahn Baugesellschaft GmbH.
Kontakt:
Bayerische Regionaleisenbahn GmbH
Jochen Reitstätter
E-Mail: marketing@regionaleisenbahn.de
Mobil: 01523 1809462
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